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Chronik
über 70 Jahre Theaterkunst

Kabale und Liebe

2009
chronik/2009/Kabale
Stückbeschreibung
Ferdinand, Major und Sohn des Präsidenten von Walter, stürzt mit seiner auf Gegenseitigkeit beruhende Liebe Luise, die Tochter des Musikus Miller, in einen tödlich endenden Konflikt. Sowohl der Vater Ferdinands, wie auch der alte Miller, lehnen eine Verbindung ihrer Kinder ab. Der Präsident verfolgt stattdessen das Ziel, Ferdinand mit Lady Milford zu verheiraten, um so seinen Einfluss bei Hofe zu vergrößern. Ferdinand ist gegen den Plan seines Vaters und versucht Luise zur Flucht zu überreden. Daraufhin initiieren der Präsident und sein Sekretär Wurm eine heimtückische Intrige: Luises Eltern werden grundlos verhaftet. Luise kann ihre Eltern nur vom Tod retten, wenn sie einen Liebesbrief an den Hofmarschall von Kalb richtet. Zudem muss Luise einen Eid schwören, dass dieses Schriftstück von ihr aus freiem Entschluss verfasst wurde. Dieser brief wird Ferdinand zugespielt und erweckt in ihm Eifersucht und Verzweiflung. Blind vor Wut und Verzweiflung vergiftet Ferdinand sich und Luise. Sterbend ist Luise befreit von ihrer Schweigepflicht, offenbart Ferdinand die Intrige und vergibt ihm. In einer Nebenhandlung wird Lady Milford, die eine Mittelstellung zwischen Adel und Bürgertum innehat, mit der reinen und einfachen Liebe Luises zu Ferdinand konfrontiert. Trotz ihrer eigenen Liebe zu ihm gibt sie daraufhin ihre Heiratsabsichten auf und zieht sich von der höfischen Welt zurück.
Michal Sykora
Weibliche Rollen

Lady Milford
Patricia Wagner

Frau Miller
Annette Neukam

Luise
Susanne Handke
 

Männliche Rollen

Präsident
Dieter Schnabel

Ferdinand
Michael Bähr

Wurm, Sekretär
Peter Molnar

Herr Miller
Ulrich Tietz

Kammerdiener
Jens Neukam

Besetzung
Spielplan
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